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	<title>Gedichte von Ernst Wilhelm Lotz</title>
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		<title>Wir fanden Glanz</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir fanden Glanz, fanden ein Meer, Werkstatt und uns.
Zur Nacht, eine Sichel sang vor unserm Fenster.
Auf unsern Stimmen fuhren wir hinauf,
Wir reisten Hand in Hand.

An deinen Haaren, helles Fest im Morgen,
Irr flogen Küsse hoch
Und stachen reifen Wahnsinn in mein Blut.
Dann dursteten wir oft an wunden Brunnen,
Die Türme wehten stählern in dem Land.
Und unsre Schenkel, Hüften, [...]]]></description>
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		<title>Verwunderte Strophen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mädchen! Bist du ein Wunder!
Daß du aufleuchtend dastehst! Und lebst!
Und Fleisch bist! Wunder du und Hirngeborenes,
das da war, als ich außer mir selbst geriet
in quälender Nacht,
da ein anderer seinen Arm dir um die Hüften legte!

Du! Nah! lodernd nah!
Du bist mein Atem!
Du bist meine Flamme,
die hinstirbt, wenn ich meine Sehnsucht dämpfe!
Wenn ich mein Leben zurückdämme! -
Nun [...]]]></description>
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		<title>Schlaf-wach</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Schlag der Nachtuhr schwingt mein Blut das Pendel.
Ich liege ausgereckt.
Und warte atmend. Stunden rauschen auf.
Und jede Stunde hält ein kreisendes Licht.
Ein tiefbedeckter Gang zeigt in die Ferne,
vom Stundenlicht bedämmert.

Mein Auge starrt beglänzt.
Nachthelle Stunden!
Ihr könntet schaukelnde Schmetterlinge sein,
maibunt bemustert und Pfauenaug-gefiedert.
Ihr könntet summen, getragen auf Akkorden,
Dom-hallend, weit durch Türen, Läden und Stille,
herschwingende, versponnene Musik.
Die Nacht [...]]]></description>
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